Anschreiben Einleitung

Das perfekte Anschreiben: So verfasst du deine Einleitung

Bevor du mit der Einleitung anfängst, solltest du wissen, wie ein Anschreiben aufgebaut wird. In der Regel sieht es wie folgt aus:

  • Absender & Datum
  • Betreffzeile
  • Anrede
  • Einleitung (Motivation)
  • Hauptteil (Eigenmarketing & Kompetenzen)
  • Unternehmensbezug (Mehrwert für Arbeitgeber)
  • Schlussteil (Vorstellungen & Termine)
  • Grußformel & Unterschrift
  • Anlagenverzeichnis

Wie das Anschreiben formal aufgebaut ist, erzählen wir dir später. Zunächst einmal konzentrieren wir uns auf den Inhalt deiner Bewerbung. [Einige Punkte sind flexibel:]

Absender: Du bist der Absender – keine Frage! Dein Name, deine Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse kommt als erstes auf die Seite. Du hast entweder die Möglichkeit, deine Absenderinformationen in den Briefkopf zu schreiben oder aber linksbündig über die Empfängeradresse. Denke daran, dass du eine seriöse E-Mail-Adresse angibst und nicht eine, die häschen8993@hotmail.com lautet.

Adresse: Deine eigene Adresse und auch die des Unternehmens gehören auf jede Bewerbung. Hier solltest du darauf achten, dass sich kein Zahlen- oder Buchstabendreher einschleicht. Das wäre besonders ärgerlich. Immerhin soll deine Bewerbung ja auch ankommen 😊

Die Empfängeradresse sieht dabei wie folgt aus:

Firmenname
Abteilung
Ansprechpartner (nicht „an“ oder „z.Hd.“ benutzen)
Straße Hausnummer / Postfach
PLZ Ort

Datum: Klein, aber fein! Das Datum solltest du niemals vergessen und am Schluss immer darauf achten, dass du es aktualisiert hast – immerhin wirst du vermutlich länger als einen Tag an deinem Anschreiben verbringen. Eine Nacht darüber schlafen ist zumindest sehr empfehlenswert. Das Datum kommt rechts neben die letzte Zeile der Anschrift oder der ersten Zeile des Absenders.

Betreffzeile: In die Betreffzeile gehört rein, auf welche Stelle du dich bewirbst (z.B. Bewerbung als Praktikantin im Projektmanagement). Der Betreff setzt sich vom eigentlichen Text ab, indem er fett geschrieben wird. Wörter wie „Betreff:“ oder „Bezug:“ werden nicht verwendet. Hier kannst du auch den Bezug zur Stellenausschreibung herstellen. Wichtig: Die Betreffzeile sollte nicht länger als zwei Zeilen sein.

Einleitung: Die Einleitung beginnt mit der persönlichen Anrede. Es ist wichtig, dass du herausfindest, an wen sich die Bewerbung richtet, also wer Ansprechpartner ist. Statt „Sehr geehrte Damen und Herren“ solltest du lieber „Sehr geehrter Herr Mustermann“ schreiben. Sollte in der Stellenanzeige kein Ansprechpartner angegeben sein, dann solltest du diesen telefonisch herausfinden. „Dr.“ wird übrigens so abgekürzt und „Professor“ ausgeschrieben.

Nach der Anrede kommt bereits der erste besonders wichtige Teil: der erste Satz.

Hier geht es darum, den Personaler neugierig zu machen und zum Weiterlesen anzuregen. Passe deinen ersten Satz also auf eine persönliche Situation oder den Arbeitgeber an.

Vermeide auf jeden Fall Einstiegssätze wie „mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen“! Nichts ist uninteressanter als zum zwanzigsten Mal vom großen Interesse der Bewerber zu lesen. Das gleiche gilt für: „hiermit bewerbe ich mich“. Diese Formulierung ist 08/15 und langweilig. Damit zeigst du nur, dass dir nichts Besseres eingefallen ist. Auch „Sie suchen einen….? Hier bin ich!“ ist nicht wirklich einfallsreich. Solche Formulierungen sind einfach nicht persönlich.

Deinen ersten Satz könntest du viel interessanter gestalten: Beschreibe zum Beispiel an einer konkreten Station, was du bereits mitbringst. So könntest du zum Beispiel auf einen passenden Studienschwerpunkt eingehen, den Beweggrund für die Bewerbung beschreiben oder Begeisterung für das Unternehmen zeigen. Eine weitere gute Option ist, auf ein bereits stattgefundenes Telefongespräch oder Treffen mit dem Personaler Bezug zu nehmen oder eine aktuelle Kampagne anzusprechen.

Im Prinzip stehen dir viele Möglichkeiten offen. Wichtig ist: Nenne das stärkste Argument, das dafürspricht, dir den Job zu geben. Auf diesem starken Einstiegsargument kannst du dann dein Anschreiben aufbauen.

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