Berufsbild: SEO-Manager

Man scrollt durch Stellenanzeigen und liest immer wieder Abkürzungen wie SEO oder SEA. Was verbirgt sich hinter diesen Begriffen und kann ich diese Berufe als Geisteswissenschaftler überhaupt ausüben? SEO steht für Search Engine Optimization oder auf Deutsch für Suchmaschinenoptimierung. Es handelt sich hierbei um einen Bereich des Online-Marketings. Die Hauptaufgabe des SEO-Managers ist es, die digitalen Inhalte zum Unternehmen in Hinblick auf die Suchanfragen bei Suchmaschinen wie z.B. Google zu verbessern und zu optimieren. Das Ziel ist es, bestenfalls auf der ersten Seite der Suchergebnisse aufzutauchen.

 

Welche Aufgaben hat man als SEO-Manager?

Die Aufgaben können – je nachdem bei welchem Unternehmen man arbeitet – variieren, jedoch kann man den Aufgabenbereich grob in zwei Hauptfelder einteilen:

On-Page-Optimierung:

Wie der Name schon sagt, versucht man seine eigene Website durch interessante Inhalte und Platzierungen von Fotos, Videos und internen/externen Links bestmöglich für eine Suchmaschine zu optimieren. Wenn man Texte für Blogs oder Websites schreibt, sollte man darauf achten, ein Keyword zu wählen. Das Keyword muss inhaltlich zum Beitrag passen und sollte in einer Dichte von etwa 2-3 % vorhanden sein. Um das perfekte Keyword für die eigene Website oder den eigenen Blog zu finden, sollte man eine Keyword-Recherche durchführen. Den Content, den du auf der Seite oder dem Blog platzierst, baust du dann auf dem Ergebnis dieser Recherche auf. Eine andauernde Aufgabe ist es auch, bereits bestehende Inhalte weiterhin zu optimieren. Eine weitere Aufgabe des SEO-Managers könnte die Erstellung von Landing-Pages sein. Darunter versteht man Websites, die den User empfangen und ihn animieren, auf der Website zu bleiben oder ihn sogar zu einer Interaktion auffordern – z.B. durch platzierte Buttons.

Off-Page-Optimierung:

Hierzu gehören Optimierungen, die außerhalb der eigenen Website vorgenommen werden, um gute Platzierungen bei den Suchmaschinen zu erreichen. Eine Methode ist z.B. das „Rückverweisen“ (Backlink). Hierunter versteht man Links zur eigenen Webseite, die auf anderen Internetseiten eingebaut sind – oder eben umgekehrt. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten wie z.B. den Linkkauf, den Linktausch oder den Linkbait, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Was SEO bedeutet wissen wir jetzt, aber was heißt eigentlich SEA?

SEA steht für Search Engine Advertising oder auf Deutsch Suchmaschinenwerbung. Das bedeutet, dass man Geld bezahlt, um gewisse Platzierungen bei z.B. Google oder auch auf anderen Websites zu erreichen. Um in den Suchergebnissen zwischen bezahlten und unbezahlten unterscheiden zu können, werden bezahlte Ergebnisse auch als solche extra gekennzeichnet. Besonders hierbei ist, dass es viele Möglichkeiten zum „Targeting“ gibt, also dass man gezielt die gewünschte Zielgruppe ansprechen kann.

 

Was für Fähigkeiten sollte ich mitbringen?

Als SEO-Manager solltest du technikaffin sein. Auch können erste Erfahrungen im Web-Design von Vorteil sein. Du solltest ein gewisses Sprachgefühl haben, um guten Content zu erstellen, aber dabei nicht die Konkurrenz aus den Augen verlieren. Flexibilität und Spontaneität schaden auch nicht, da du auf aktuelle Trends und Veränderungen reagieren solltest.

Das ist dir zu technisch, aber auf Online-Marketing hast du trotzdem Lust? Vielleicht passt das Berufsbild des Social-Media-Managers zu dir.

 

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