Filmfest Düsseldorf – Hinter dem Vorhang!

Anlässlich des diesjährigen 16. Filmfests Düsseldorf, welches vom 21. – 23.11.2018 stattfindet, haben wir ein Interview mit dem Vorstand geführt und euch spannende Infos hier zusammengefasst:

Wie und wann ist das Filmfest Düsseldorf entstanden?

Antwort Vorstand:

2003 ist das Filmfest Düsseldorf als ein kleines Teamprojekt unter der Leitung von Beni Klon entstanden. Seitdem hat es sich zu einem integralen Bestandteil unseres Studiengangs Medien- und Kulturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entwickelt und wächst jedes Jahr ein Stückchen mehr.

Wie ist das Filmfest organisiert und wie finanziert es sich?

Antwort Vorstand:

Wir sind ein rein studentisch organisiertes Projekt, was heißt, dass kein Professor oder Dozent unseres Instituts in die Planung großartig involviert ist, außer es geht mal um Raumbuchungen. Finanziert wird dieses Projekt allein durch unsere Förderer und Sponsoren, die uns schon viele Jahre unterstützen, wie zum Beispiel das Kulturamt und auch das Rektorat unserer Uni. Unser Team besteht jedes Jahr aus ungefähr 50 Personen, die sich auf fünf Teams (Akquise, Veranstaltung, Marketing, Technik und Design) aufteilen und dem stets dreiköpfigen Vorstand. Insgesamt arbeiten wir dann ein Jahr an der Organisation und Planung des Filmfest Düsseldorf.

Wie unterstützt ihr die jungen Filmemacher und welche Möglichkeiten hat man, seine Filme bei euch einzureichen?

Antwort Vorstand:

Uns ist es wichtig, gerade jungen Filmemacher*innen eine Plattform bieten zu können und laden diese auch jedes Jahr rechtherzlich ein, um an den Filmfesttagen teilzunehmen um sich selbst und ihren Film vorstellen zu können. Gerne unterstützen wir sie auch finanziell ein bisschen, gerade bezüglich Anreise- und Unterkunftskosten. Junge Filmemacher*innen bezieht sich hier natürlich nicht auf das Alter, sondern vor allem darauf, dass sich diese noch am Anfang ihrer Karriere befinden. Bis vor einem Jahr war es Gang und Gebe die Filme bei uns postalisch einzureichen, jedoch haben wir letztes Jahr ein Onlineverfahren eingeführt, die es den Filmemacher*innen ermöglicht, ihre Filme auch online über die Plattform Filmfreeway einzureichen. Seitdem erreichen uns weitaus mehr Filme und die Auswahl ist auch internationaler geworden.

Im Filmfest Düsseldorf steckt viel Zeit und Arbeit, abgesehen von Credit Points, warum nehmt ihr daran teil und inwieweit beeinflusst das eure berufliche Orientierung?

 Antwort Vorstand:

Als Vorstandsmitglieder bekommen wir neben der Credit Points noch sechs Wochen Praktikum angerechnet. Nichtsdestotrotz sollte das nicht die alleinige Motivation sein, um sich in den Vorstand wählen zu lassen. Das Projekt besteht schon seit 16 Jahren und gewinnt immer mehr an Besuchern und Bekanntschaft. Mittlerweile, mit unseren jährlich um die 2000 Besucher, ist das Filmfest Düsseldorf zu einer Großveranstaltung geworden. Die Leitung eines solchen Projekts zu übernehmen, ist einerseits viel Verantwortung und die Einwilligung, viele Stunden Arbeit da rein zu stecken, andererseits macht es einfach wahnsinnig Spaß und ermöglicht uns Erfahrungen zu sammeln im Bereich des Eventmanagements. Von vorherigen Vorstandsmitgliedern sind ein paar, nachdem sie das Filmfest geleitet haben, in diese Branche eingestiegen und auch wir sind nicht abgeneigt von der Idee. Selbst wenn wir uns letztendlich gegen diese berufliche Richtung entscheiden, war es definitiv eine lehrreiche Erfahrung.

Wie bekommt ihr die Organisation des Filmfests zeitlich mit Uni und Job etc. überein?

Antwort Vorstand:

Am allerwichtigsten ist es, dass man sich miteinander abspricht. Wir sind ein Teamprojekt, wo das Wort TEAM groß geschrieben wird. Jeder von uns investiert viel Zeit und Arbeit und da muss ab und zu auch mal auf die Arbeit oder einzelne Seminarsitzungen verzichtet werden. Trotzdem geht das Studieren natürlich vor und wir geben uns die allergrößte Mühe, unsere Termine so zu legen, dass sie uns nicht in den Weg kommen. Dementsprechend läuft es meistens darauf hinaus, dass wir uns als Gesamtteam abends treffen müssen.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft des Filmfests Düsseldorf?

Antwort Vorstand:

Wir wünschen uns für die Zukunft des Filmfest Düsseldorf, dass es ein Maß erreicht, in welchem es noch rein studentisch zu organisieren ist, jedoch auch eine Bekanntheit und Größe erreicht, welche uns ermöglicht, den Filmemacher*innen noch eine größere Plattform zu bieten, denn genau das ist uns mitunter am wichtigsten dieses Jahr.

Die drei Vorstandsmitglieder bei ihrer Arbeit

Der Vorstand vom Filmfest Düsseldorf 2018: Louis Breitsohl (l.), Stella Cao & Konrad Neiße (r.)

 

Das diesjährige Filmfest Düsseldorf wird vom 21. – 23. November, an den ersten beiden Tagen im Hörsaal 3A der Heinrich-Heine-Universität stattfinden, der Finalabend am Freitag wird im Filmmuseum „Black Box“ in der Düsseldorfer Altstadt veranstaltet!

Wir danken dem Vorstand des 16. Filmfest Düsseldorf für das Interview und wünschen viel Erfolg und gutes Gelingen.

 

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