Frauen in den Geisteswissenschaften

8. März als gesetzlicher Feiertag? In erster Linie gilt der Weltfrauentag als ein Feiertag des Frühlings, sodass heute sogar weibliche Passanten auf den Straßen anderen Frauen Blumen schenken. Nichtsdestotrotz steht der 8. März nach wie vor für Gleichstellung der Geschlechter und für den Kampf der Frauenrechte.

Schon im 20. Jahrhundert galt der Internationale Frauentag als eine Protestaktion für das Frauenwahlrecht. Zahlreiche Frauenrechtsorganisationen kämpfen am Internationalen Frauentag für das Recht der Frauen auf Bildung und Gleichberechtigung. Am 8. März finden daher verschiedene feministische Aktionen statt, in denen Frauen vor allem für die Lohngerechtigkeit von Mann und Frau plädieren.

Es geht aber nicht nur um das Ungleichgewicht der Bezahlung von Männern und Frauen, sondern sollen vielmehr die Leistungen der Frau an diesem Tag gewürdigt und hervorgehoben werden. Somit sind nicht nur Lohnunterschiede ein Thema am Internationalen Frauentag, sondern auch die Gewichtung der Studierenden im geisteswissenschaftlichen Bereich zeigt großen Unterschied.

Allgemein und stereotypisch betrachtet wählen Frauen und Männer grundsätzlich unterschiedliche Studiengänge. Somit starten Frauen ihre Karriere eher im geisteswissenschaftlichen Bereich, während Männer ihren beruflichen Werdegang eher im wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Kontext wie Maschinenbau, Informatik oder Wirtschaftsingenieurwesen sehen. Laut WSI GenderDatenPortal 2017 sind Fächer wie Sprach- und Kulturwissenschaften die zwei beliebtesten Fächergruppen der Studienanfängerinnen.

 

Frauenanteil in den Geisteswissenschaften

In Deutschland entscheiden sich die Frauen zwar genauso häufig wie die Männer ein Studium aufzunehmen, allerdings setzen sie ihre Schwerpunkte in anderen Fachgebieten als Männer.

Tendieren die Frauen wirklich zu einem Studium in den Geisteswissenschaften? Der Anteil der Studentinnen im geisteswissenschaftlichen Fachbereich hat laut Gender-Portal (Universität Duisburg/Essen) zugenommen. Während der Anteil der Studentinnen im Jahr 1997 bei 61 Prozent lag, ist der Anteil im Jahr 2012 auf 71 Prozent angestiegen. Der Anteil der Studentinnen, die ein erfolgreiches Studium in der geisteswissenschaftlichen Fakultät absolviert haben, lag im Jahr 2012 sogar bei 70 Prozent.

Einerseits scheint also der Frauenanteil im Studium der Geisteswissenschaften recht hoch zu sein, andererseits ist es nicht nur ein Bereich, der sich speziell auf ein Berufsfeld ausrichtet.

Der Hauptpunkt ist schließlich, dass Geisteswissenschaftlerinnen Mut und Selbstvertrauen haben sollten, aus sich herauszukommen und sich in verschiedenen Bereichen bewerben. Geisteswissenschaften sind vielfältig und bieten Studierenden eine breites Spektrum an Jobchancen, sei es in Bereichen wie dem Journalismus, PR, Medien oder im öffentlichen Dienst.

Das Studium der Geisterwissenschaften bietet die Möglichkeit sich in verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren. Campusrookies.de bietet dabei eine Reihe von spannenden Jobmöglichkeiten für Geisteswissenschaftler*innen.

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